Wann genau die Sägerei in Balgen erstellt und in Betrieb genommen wurde konnte bis anhin nicht mehr genau ausfindig gemacht werden. Anhand von Aussagen von älteren Einwohnern konnte festgestellt werden, das sie um 1910 noch in Betrieb war und das sie 1930 nicht mehr in Betrieb war. Nach der Ausserbetriebnahme wurden die technischen Anlagen (Wasserrad, Getriebe, Sägegatter) entfernt, die Radgrube aufgefüllt und das Gebäude zu einem Remisen umgebaut. Wie genau die technischen Ausrüstungen platziert waren, kann teilweise nur noch vermutet werden.
Mehrere Jahrzehnte diente das Gebäude dem Landwirtschaftsbetrieb, zu dem es gehört, als Lager und Wagenschopf. In den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts musste auf ein Begehren der Gemeinde hin, ein Teilabbruch eines vorstehenden Gebäudeflügels vorgenommen werden, um die Übersicht der Gemeindestrasse zu verbessern. Eine absolute Absurdität, wenn man bedenkt, mit welch riesigem finanziellem Aufwand heute zusätzliche Schikanen in Dorfstrassen eingebaut werden.
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